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KUNST UND KINO

4. September 2020 bis 3. Januar 2021

In Zusammenarbeit mit der Cinémathèque française und der Réunion des Musées Métropolitains Rouen Normandie eröffnet die Fondation de l’Hermitage ein neues Kapitel ihrer Entdeckungsreise der künstlerischen Moderne und widmet sich der Schnittstelle von bildender Kunst und einer der grössten visuellen Revolutionen des 20. Jahrhunderts, dem Film.

Das Projekt, das bereits im CaixaForum in Madrid und Barcelona (2017) und im Musée des Beaux-Arts in Rouen (18.10.2019 – 10.2.2020) zu sehen war, beleuchtet die wechselseitigen Einflüsse zwischen Filmemachern und bildenden Künstlern, von den ersten Filmen gegen Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Nouvelle Vague. In Lausanne blickt die Ausstellung schwerpunktmässig auf den Dialog zwischen Filmausschnitten, -plakaten und -modellen und bedeutenden Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien und Gemälden. Werke von Fernand Léger, Fritz Lang, Charlie Chaplin, Pablo Picasso, Luis Buñuel, Nicolas de Staël, Jean-Luc Godard und der Brüder Lumière – um nur einige der bekanntesten zu nennen – stehen sich auf noch nie dagewesene Weise gegenüber und erzeugen neue Resonanzräume.

Für die Ausstellung hat der französische Filmtheoretiker und ehemalige Leiter der Cinémathèque française Dominique Païni Themenblöcke entworfen, die den Dialog zwischen dem Kino und den bildenden Künsten chronologisch nachzeichnen: Vor dem Kino ; Die Brüder Lumière und der Impressionismus ;  Chaplin und der Kubismus ; Formale Rhythmen ; Deutscher Expressionismus ; Russischer Surrealismus ; Kunst filmen ; Wellen der Moderne ; Politisches und militantes Kino.


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