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Englische Malerei
von Turner bis Whistler

1. FEBRUAR BIS 2. JUNI 2019

Die Fondation de l’Hermitage setzt ihre Erkundung grosser westlicher Kunstströmungen im 19. Jahrhundert fort, mit einer Ausstellung, die der englischen Malerei von Turner bis Whistler und den Präraffaeliten gewidmet ist. Nahezu 60 Gemälde aus den renommiertesten Museen des Vereinten Königreichs sind erstmals in der Schweiz zu sehen. Sie bilden ein einzigartiges Panorama des Kunstschaffens von faszinierender Originalität im goldenen Zeitalter des British Empire.

Rund um Turner, dessen meisterhaftes Werk den Impressionismus ankündet, zeigt die Ausstellung Maler wie Atkinson Grimshaw, Pyne, Brett, oder Martin, die sich im Genre der Landschaftsmalerei auszeichnen.

Auch der Bruderschaft der Präraffaeliten (Millais, Rossetti) und dem Aesthetic Movement (Burne-Jones,  Watts) wird reichlich Platz eingeräumt, zwei Künstlergruppen, die sich stark von der Literatur, der Mythologie oder antiken Quellen inspirieren lassen (Alma-Tadema, Egley, Hughes, Sandys, Scott).

Die industrielle Revolution und der Aufschwung der Städte und des öffentlichen Verkehrs inspirent regen ebenfalls zu eindrucksvollen Szenen an, die von den diversen Facetten des modernen Lebens (Emslie, Fletcher, Hicks, Joy), aber auch von seinen gesellschaftlichen Auswirkungen (Collinson, Holl, Mulready, Nelson O’Neil, Walker) zeugen.

Die Präsentation endet mit einerSargent und Whistler gewidmeten Abteilung, zwei kosmopolitischen Künstlern amerikanischer Herkunft, wagemutigen und virtuosen Porträtisten, die zu den berühmtesten ihrer Zeit gehören.

Ein sehr schönes Ensemble Heliogravüren bereichert die Ausstellung mit grossen Namen der britischen Fotografie wie Cameron, Emerson, Frith, Hill & Adamson, Howlett, Robinson oder aber Talbot. Diese Auswahl wird durch eine Reihe Porträts von Jane Morris ergänzt, einer Muse der Präraffaeliten.


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