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Die Sammlung der Fondation de l'Hermitage

Die vor mehr als dreizig Jahren begonnene Sammlung der Fondation de l’Hermitage umfasst heute mehr als 600 Werke. Eine Auswahl der Sammlungsstücke wird regelmässig, parallel zu wechselnden Ausstellungen ausgestellt.

Der Grossteil der Sammlung setzt sich aus Schenkungen, Vermächtnissen und Dauerleihgaben zusammen, die seit der Gründung der Stiftung im Jahr 1984 dieser spontan anvertraut wurden, was von der bevorzugten Stellung dieser Einrichtung im Herzen der Waadtländer zeugt. In erster Linie gilt es den reichen Bestand der Familie Bugnion zu erwähnen, zu dem insbesondere eine Porträtsammlung gehört, die bis Mitte des 18. Jahrhunderts zurückreicht, aber auch eine bedeutende Werkgruppe von Bocion. Zu den zahlreichen Schenkungen an die Stiftung zählen Maler des Impressionismus und Postimpressionismus (Sisley, Guillaumin, Morren, Puigaudeau) sowie ein schönes Ensemble Waadtländer Maler des 20. Jahrhunderts (Gleyre, Chavannes, Vallotton, Bosshard, Domenjoz, Borgeaud). 1998 wurde die Sammlung durch das aussergewöhnliche Legat von Lucie Schmidheiny bereichert, das Werke von Giandomenico et Lorenzo Tiepolo, Henri Fantin-Latour, Edouard Vuillard, Edgar Degas und Georges Braque umfasst. Kürzlich hat auch die Fondation eine wichtige Werkgruppe von Suzanne Valadon erhalten. Verschiedene Mäzene ermöglichten bedeutende Erwerbungen, so auch im Jahr 2000 eines Gemäldes von Boudin, in 2007 eines Selbstporträts von Fantin-Latour, und in 2011 einer Landschaft von Bocion.

Zahlreiche Sammler und Privatstiftungen haben zudem ihre Sammlungen in der Fondation de l’Hermitage eingelagert. Die Fondation pour l’art et la culture hat der Hermitage eine 350 Plastiken, Gemälde, Zeichnungen und Radierungen umfassende Sammlung anvertraut. Im Jahr 2012 hat ein private Gönner fast dreißig Gemälde von Bocion und Chavannes der Hermitage gegeben. So wurde die Waadt Gemäldesammlung des Museums deutlich erweitert.