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Geschichte

Die Geschichte des Standortes

Im Jahre 1841 kauft der Bankier Charles-Juste Bugnion das Grundstück an einem Hügel oberhalb von Lausanne, auf dem die Hermitage steht. Die herrliche Aussicht, die man von hier auf die Kathedrale und den See hat, wurde bereits 1825 von Camille Corot anlässlich eines Besuchs in einem Bild festgehalten.

Ch.-J. Bugnion lässt zwischen 1842 und 1850 ein Herrenhaus nach einem gemeinsam mit dem Architekten Louis Wenger erarbeiteten Entwurf errichten, im Park lässt er seltene Bäume anpflanzen. 1976 vermachen die Nachkommen das Gebäude und einen Teil des Parks der Stadt Lausanne. Nach einer sorgfältigen Restaurierung erstrahlt das Gebäude heute wieder in seinem alten Glanz.

Die Entstehung der Stiftung

Gleichzeitig wird eine private Stiftung gegründet. Sie hat zwei Zielsetzungen:

  • ein schönes Lausanner Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert am Leben zu erhalten und bekannt zu machen
  • die Einrichtung eines erstklassigen Kunstmuseums sicherzustellen.

Die Fondation de l’Hermitage besitzt ausserdem eine Sammlung, die nicht ständig zugänglich ist.
Die zweite Zielsetzung nimmt 1984 Form an. Seither werden jedes Jahr zwei bis drei Ausstellungen von internationalem Ruf organisiert.         

DER PARK

Die Parkanlage und die seltenen, zur damaligen Zeit unbekannten Bäume sind Jeanne-Marie Bugnion zu verdanken, der Gattin des ersten Hausherren Charles-Juste Bugnion. Seit jener Zeit besteht die grosse Grünfläche vor dem Anwesen, um die herum die verschiedensten Bäume wachsen. Von hier geniesst man eine herrliche Aussicht auf die Kathedrale von Lausanne und den Genfersee.

DAS RESTAURANT

Mit dem Bau des Gebäudes in dem heute das Museumsrestaurant untergebracht ist wurde 1857 der Architekt Louis Joël beauftragt. Das Ziegelsteingebäude im englischen Stil beherbergte damals einen Taubenschlag, der an ein Gewächshaus angebaut war. Es sollte einerseits das Hauptgebäude vom Bauernhaus abschirmen, andererseits den Park durch ein Element englischer Architektur beleben, die damals in Mode war.

DER BAUERNHOF

Der kürzlich renovierte Bauernhof der Hermitage bietet verschiedenste Räumlichkeiten für die zahlreichen von der Stiftung rund um die einzelnen Ausstellungen organisierten Aktivitäten.
Dazu gehört auch ein Ort für pädagogische Aktivitäten, der speziell auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten ist, wie auch ein Auditorium, wo Vorträge, Seminare und Konzerte unter hervorragenden akustischen und visuellen Verhältnissen organisiert werden können (Auditorium Michel Bugnion).